Das mit Spannung erwartete Taktikspiel „Mewgenics“ hat kurz vor seiner Veröffentlichung am 10. Februar beeindruckende Kritiken erhalten. Mit einer aktuellen Metascore von 90 Punkten ist es das bisher am besten bewertete Spiel des Jahres 2026. Entwickelt wurde es von Edmund McMillen, dem Schöpfer von Indie-Klassikern wie „Super Meat Boy“ und „The Binding of Isaac“.
Das Wichtigste in Kürze
- „Mewgenics“ erreicht eine Metascore von 90 und ist damit das bisher bestbewertete Spiel des Jahres 2026.
- Das Spiel stammt von Edmund McMillen, dem Entwickler hinter „Super Meat Boy“ und „The Binding of Isaac“.
- Es handelt sich um ein rundenbasiertes Taktik-Roguelike, in dem Spieler eine Armee von Katzen züchten und in den Kampf schicken.
- Die Veröffentlichung ist für den 10. Februar auf dem PC geplant.
Ein früher Anwärter auf das Spiel des Jahres
Noch bevor Spieler weltweit Hand anlegen können, zeichnet sich für „Mewgenics“ ein außergewöhnlicher Erfolg ab. Die ersten Bewertungen von Fachkritikern sind eingetroffen und positionieren den Titel an die Spitze der Charts für das laufende Jahr. Eine Metascore von 90 ist eine seltene Auszeichnung, die nur wenigen Spielen zuteilwird und auf eine herausragende Qualität hindeutet.
Dieser Wert übertrifft andere bemerkenswerte Veröffentlichungen des Jahres wie „Perfect Tides: Station to Station“ (87), „Nioh 3“ (86) und „Cairn“ (83). Der Erfolg reiht sich nahtlos in die bisherige Arbeit des Entwicklers Edmund McMillen ein. Sein früherer Hit „Super Meat Boy“ erreichte ebenfalls eine Wertung von 90, während „The Binding of Isaac“ mit 84 Punkten bewertet wurde.
Spitzenplatz bei Metacritic
Mit einer Durchschnittswertung von 90 von 100 möglichen Punkten, basierend auf Dutzenden von Kritikerreviews, setzt sich „Mewgenics“ an die Spitze aller bisher in 2026 veröffentlichten Spiele. Sechs Publikationen vergaben sogar die Höchstwertung von 10/10.
Was genau ist Mewgenics?
Hinter dem ungewöhnlichen Namen verbirgt sich eine komplexe Mischung aus verschiedenen Genres. Im Kern ist „Mewgenics“ ein rundenbasiertes Taktikspiel mit starken Roguelike-Elementen. Spieler übernehmen die Aufgabe, eine Armee von Katzen zu züchten und strategisch zu verbessern.
Der zentrale Spielmechanismus dreht sich um die genetische Manipulation der Katzen. Über Generationen hinweg können Fähigkeiten vererbt, kombiniert und optimiert werden, um eine schlagkräftige Truppe für anspruchsvolle Abenteuer zu formen. Jede Expedition ist dabei einzigartig, da Level, Gegner und Belohnungen zufällig generiert werden. Dieses Prinzip sorgt für eine hohe Wiederspielbarkeit, ein Markenzeichen von McMillens Spielen.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
- Taktische Zucht: Spieler kreuzen Katzen, um deren Gene und Fähigkeiten für den Kampf zu optimieren.
- Rundenbasierte Kämpfe: Strategisches Vorgehen ist in den herausfordernden Abenteuern entscheidend.
- Roguelike-Struktur: Jeder Spieldurchlauf ist anders und bietet neue Herausforderungen und Möglichkeiten.
- Umfangreicher Inhalt: Das Spiel verspricht eine Vielzahl von Klassen, Fähigkeiten, Gegenständen und Levels.
Stimmen aus der Fachpresse
Die Kritiker sind sich weitgehend einig: „Mewgenics“ ist ein herausragendes Spiel, das süchtig macht und mit seiner Spieltiefe überzeugt. Besonders gelobt wird die schier endlose Menge an Inhalten, die selbst nach Dutzenden von Stunden noch für Überraschungen sorgt.
Einige Rezensenten heben hervor, wie leicht man sich im Spiel verlieren kann. Die „Nur noch eine Runde“-Mentalität, die schon „The Binding of Isaac“ so erfolgreich machte, scheint auch hier wieder voll zu greifen.
„Mehr als einmal habe ich beim Spielen von Mewgenics auf die Uhr geschaut und festgestellt, dass es 1:30 Uhr nachts ist. Es ist diese Art von taktischem, rundenbasiertem Roguelike, bei dem jeder neue Durchlauf voller Potenzial für etwas steckt, von dem man nicht wusste, dass es passieren könnte.“
Ein Kritiker von PC Games lobte die enorme Inhaltsfülle und erklärte, dass das Spiel genau das tue, was ein gutes Roguelite ausmacht: Es wird nie langweilig. Die 13 Jahre Entwicklungszeit hätten sich definitiv gelohnt.
Während das Gameplay fast durchweg auf Begeisterung stößt, gibt es vereinzelt auch kritische Anmerkungen zum Humor und zur Ästhetik des Spiels. Ein Rezensent von PCGamesN beschrieb das Spiel als strategisch brillant, fand den Humor jedoch nicht immer treffend. Wer sich damit aber arrangieren könne, finde hier ein „wirklich großartiges Spiel“.
Die Handschrift von Edmund McMillen
Edmund McMillen ist eine Ikone der Indie-Spieleszene. Seine Spiele sind bekannt für ihren hohen Schwierigkeitsgrad, ihren einzigartigen visuellen Stil und ihre tiefgründigen, oft süchtig machenden Spielmechaniken. Titel wie „Super Meat Boy“ (ein extrem präziser Plattformer) und „The Binding of Isaac“ (ein Roguelike-Dungeon-Crawler) haben das Genre maßgeblich geprägt und eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Ein zugänglicher Titel für PC-Spieler
Trotz seiner Komplexität und Spieltiefe stellt „Mewgenics“ keine hohen Anforderungen an die Hardware. Das Spiel ist für den PC konzipiert und läuft auch auf Systemen, die nicht zur High-End-Klasse gehören. Dies macht es für eine breite Masse von Spielern zugänglich.
Angesichts der frühen Veröffentlichung im Jahr und der herausragenden Bewertungen wird „Mewgenics“ bereits jetzt als starker Kandidat für Auszeichnungen zum „Spiel des Jahres“ gehandelt. Ob es diese Position bis zum Jahresende gegen große Titel wie „Resident Evil Requiem“, „Fable“ oder „GTA VI“ verteidigen kann, bleibt abzuwarten. Für Fans von Taktikspielen und dem unverwechselbaren Stil von Edmund McMillen ist der 10. Februar jedoch ein fest eingeplanter Termin.





