Der Early-Access-Start von EAs neuem Spiel „Skate“ sorgt für großes Aufsehen. Während viele Spieler aufgrund von Serverproblemen in langen Warteschlangen feststecken, entdecken diejenigen, die es ins Spiel schaffen, eine unerwartete Spielmechanik: Die schnellste Fortbewegungsmethode ist oft nicht das Skateboard, sondern eine Reihe von Sprüngen und Rutschmanövern, die stark an den Klassiker „Super Mario 64“ erinnern.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Early Access von „Skate“ ist von langen Wartezeiten und Serverausfällen geprägt.
- Spieler haben herausgefunden, dass Fortbewegung ohne Skateboard durch Sprünge und Rutschen oft schneller ist.
- In sozialen Medien werden Vergleiche mit der Bewegungsmechanik von „Super Mario 64“ gezogen.
- Die Entwickler von Full Circle arbeiten aktiv an der Verbesserung der Serverkapazitäten.
Hoher Andrang führt zu technischen Schwierigkeiten
Seit dem Start der Early-Access-Phase von „Skate“ berichten zahlreiche Nutzer von erheblichen Problemen beim Zugang zum Spiel. Die hohe Nachfrage hat zu langen digitalen Warteschlangen geführt, die viele Spieler daran hindern, die Spielwelt San Vanelona zu betreten.
Einige Spieler, die eine Verbindung herstellen konnten, wurden laut Berichten auf Plattformen wie Reddit kurz darauf wieder vom Server getrennt. Diese Instabilität hat zu Frustration in der Community geführt und die Kritik am reinen Online-Modus des Spiels verstärkt.
Reaktion der Entwickler
Das Entwicklerstudio Full Circle hat die Probleme öffentlich anerkannt. In einer Mitteilung in den sozialen Medien erklärte das Team, dass es „hart daran arbeitet, mehr Server hinzuzufügen und mehr Skater nach San Van zu bringen“. Die Entwickler baten die Community um Geduld, während sie die Kapazitäten erweitern.
Unerwartete Spielmechanik dominiert das Gameplay
Die größte Überraschung für Spieler, die Zugang zum Spiel erhielten, war jedoch nicht technischer Natur. Videos, die schnell in sozialen Netzwerken die Runde machten, zeigen, wie Spieler ihre Skateboards ignorieren und stattdessen auf unkonventionelle Weise durch die Stadt navigieren.
Anstatt zu skaten, rollen, springen und rutschen die Charaktere auf dem Bauch über den Asphalt. Diese Methode erweist sich in vielen Fällen als deutlich schneller als die vorgesehene Fortbewegung mit dem Skateboard. Ein Spieler teilte ein Video, in dem seine Figur durch eine Kombination aus Rollen und Springen den Verkehr mühelos überholt.
Vergleich mit „Super Mario 64“
Die Art der Fortbewegung, insbesondere das Springen und anschließende Rutschen auf dem Bauch, erinnert viele Nutzer stark an die Bewegungsmechanik aus dem Nintendo-64-Klassiker „Super Mario 64“. Ein Nutzer kommentierte treffend: „Sie haben endlich ein Skating-Spiel gemacht, bei dem die optimalste Form der Fortbewegung darin besteht, das Spiel wie Mario 64 zu spielen.“
Beispiele aus der Community
Die Entdeckungen verbreiteten sich schnell. Ein Spieler zeigte, wie er durch gezielte Sprünge von seinem Board an Geschwindigkeit gewinnt und quasi durch die Luft fliegt. Ein anderer demonstrierte eine Kombination aus Rollen und einem anschließenden Bauchplatscher, um über den Boden zu gleiten.
- Rollen und Springen: Eine Technik, um schnell an Hindernissen und Verkehr vorbeizukommen.
- Bauchplatscher-Rutsche: Nach einem Sprung auf dem Bauch landen, um über flache Oberflächen zu gleiten.
- Flug-Sprünge: Vom Board abspringen, um an Höhe und Geschwindigkeit zu gewinnen.
Diese unorthodoxen Methoden sind offensichtlich nicht so von den Entwicklern beabsichtigt, prägen aber aktuell das Bild des Spiels in der Öffentlichkeit. Es bleibt abzuwarten, ob diese Mechaniken als unterhaltsamer Glitch im Spiel verbleiben oder in zukünftigen Updates entfernt werden.
Diskussion um den Online-Zwang
Die aktuellen Serverprobleme haben die Debatte um die Entscheidung von Full Circle, „Skate“ als reines Online-Spiel zu konzipieren, neu entfacht. Bereits im April bestätigte das Studio, dass eine ständige Internetverbindung zum Spielen erforderlich sein wird.
„Das Spiel und die Stadt sind als ein lebendiger, atmender Massively-Multiplayer-Skateboarding-Sandkasten konzipiert, der immer online und in ständiger Entwicklung ist“, erklärten die Entwickler in einem FAQ.
Die Vision ist eine sich ständig verändernde Welt mit Live-Events und dynamischen Aktivitäten. Diese Vision kann jedoch nur umgesetzt werden, wenn die Serverinfrastruktur stabil ist und allen Spielern einen reibungslosen Zugang ermöglicht.
Die aktuellen Schwierigkeiten zeigen die Kehrseite dieses Ansatzes: Wenn die Server ausfallen, ist das Spiel für niemanden zugänglich. Viele Spieler äußern den Wunsch nach einem Offline-Modus, um zumindest die grundlegenden Skating-Mechaniken jederzeit nutzen zu können.
Ausblick und nächste Schritte
Die Priorität für Full Circle liegt derzeit klar auf der Lösung der Serverprobleme. Die Stabilisierung der Verbindung und die Verkürzung der Wartezeiten sind entscheidend, um die wachsende Spielerbasis zufriedenzustellen und das Vertrauen in das Projekt zu stärken.
Langfristig wird sich zeigen, wie das Studio mit den entdeckten Gameplay-Eigenheiten umgeht. Während einige Spieler die „Mario 64“-Mechanik als humorvolles und unterhaltsames Element sehen, könnten andere eine realistischere Skating-Erfahrung bevorzugen. Die Early-Access-Phase dient genau dazu, solches Feedback zu sammeln und das Spiel entsprechend anzupassen.
Trotz der anfänglichen Hürden zeigt der enorme Andrang das große Interesse an der „Skate“-Reihe. Die Community hofft, dass die technischen Probleme bald behoben sind, damit alle Spieler – ob mit oder ohne Skateboard – die Welt von San Vanelona erkunden können.





