Besitzer eines Samsung Galaxy S25 könnten bald eine Vorschau auf die nächste große Software-Generation erhalten. Neue Informationen deuten darauf hin, dass das Beta-Programm für One UI 8.5 kurz bevorsteht, nachdem es ursprünglich zu einer Verzögerung kam. Der Startschuss soll Berichten zufolge am 8. Dezember fallen, wobei Deutschland zu den ersten Ländern gehört, die Zugang erhalten.
Die neue Benutzeroberfläche verspricht nicht nur optische Verfeinerungen, sondern auch eine Reihe neuer, KI-gestützter Funktionen, die das Nutzererlebnis weiter verbessern sollen. Die Testphase wird voraussichtlich in mehreren Wellen ausgerollt, um Stabilität und Leistung vor der finalen Veröffentlichung sicherzustellen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Start der One UI 8.5 Beta wird für den 8. Dezember erwartet.
- Phase 1 umfasst Deutschland, die USA, Großbritannien und Südkorea.
- Eine zweite Phase soll am 22. Dezember mit weiteren Ländern und einem Update beginnen.
- Neben visuellen Anpassungen stehen neue KI-Funktionen im Fokus des Updates.
Der geplante Ablauf des Beta-Programms
Nach einer unerwarteten Verzögerung im November scheint Samsung nun bereit zu sein, das Testprogramm für seine nächste Software-Version zu starten. Mehrere Quellen aus der Tech-Community deuten auf einen konkreten Zeitplan für die kommenden Wochen hin. Dieser Plan sieht einen gestaffelten Rollout vor, um das Feedback aus verschiedenen Märkten schrittweise zu integrieren.
Phase 1: Der Start in Kernmärkten
Die erste Phase des Beta-Programms soll am 8. Dezember beginnen. Zu den ausgewählten Ländern gehören neben Deutschland auch die USA, Großbritannien und Samsungs Heimatmarkt Südkorea. Nutzer in diesen Regionen werden voraussichtlich als Erste die Möglichkeit haben, die Vorabversion von One UI 8.5 auf ihren Galaxy S25-Geräten zu installieren.
Phase 2: Erweiterung und erste Updates
Zwei Wochen später, am 22. Dezember, ist die zweite Phase geplant. Diese Welle hat zwei Ziele: Zum einen wird das Programm auf weitere Länder wie Indien und Polen ausgeweitet. Zum anderen sollen die Teilnehmer der ersten Phase bereits ein zweites Beta-Update erhalten, das erste Fehlerbehebungen und möglicherweise weitere Funktionen enthält.
Mindestens drei Beta-Versionen erwartet
Experten gehen davon aus, dass Samsung mindestens drei Beta-Builds veröffentlichen wird, bevor die finale Version für alle Nutzer freigegeben wird. Die dritte Testversion könnte demnach bereits in der ersten Januarwoche erscheinen. Dieser iterative Prozess ist entscheidend, um eine stabile und zuverlässige Software zu gewährleisten.
Hintergründe der ursprünglichen Verzögerung
Ursprünglich war der Start des Beta-Programms bereits für November angesetzt. Berichten zufolge wurde dieser Zeitplan jedoch aufgrund einer internen Verschiebung des Entwicklungszyklus für das Galaxy S26 angepasst. Solche Anpassungen sind in der Softwareentwicklung nicht ungewöhnlich, da sie sicherstellen, dass die Ressourcen optimal auf die bevorstehenden Produkte abgestimmt sind.
Die Verzögerung hat bei vielen Nutzern für Ungeduld gesorgt, doch die jüngsten Entwicklungen signalisieren, dass die Wartezeit bald ein Ende hat. Das Auftauchen früher Firmware-Versionen im Netz untermauerte bereits die Spekulationen über einen bevorstehenden Start.
Die Bedeutung von Beta-Programmen
Öffentliche Beta-Programme sind für Hersteller wie Samsung von unschätzbarem Wert. Sie ermöglichen es, neue Software unter realen Bedingungen auf Tausenden von Geräten zu testen. Das Feedback der Nutzer hilft dabei, Fehler zu identifizieren und die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren, bevor die Software an Millionen von Kunden weltweit verteilt wird. Für technikaffine Nutzer bieten sie die Chance, neue Funktionen vor allen anderen auszuprobieren.
Welche Geräte sind dabei und was ist neu?
Im Zentrum des Interesses steht natürlich die Galaxy S25-Serie, insbesondere das Flaggschiffmodell Galaxy S25 Ultra. Von diesem Gerät ist bereits eine frühe Test-Firmware im Internet aufgetaucht. Auch für das kommende faltbare Smartphone, das Galaxy Z Fold 7, wurden bereits entsprechende Software-Builds gesichtet.
Eine offizielle und vollständige Liste der teilnehmenden Geräte steht jedoch noch aus. Es ist wahrscheinlich, dass Samsung diese kurz vor dem Start des Programms bekannt geben wird. In der Regel konzentriert sich die erste Phase auf die neuesten Flaggschiff-Modelle.
Fokus auf künstliche Intelligenz und Design
One UI 8.5 wird mehr als nur ein kleines Update sein. Samsung plant eine Reihe von visuellen Verbesserungen, die die Benutzeroberfläche moderner und intuitiver gestalten sollen. Der größte Schwerpunkt liegt jedoch auf der Integration neuer KI-Funktionen. Details sind noch rar, aber es wird erwartet, dass diese Funktionen Bereiche wie Kamera, Produktivität und Systemleistung betreffen.
Mit jeder neuen One UI-Version versucht Samsung, das Zusammenspiel von Hard- und Software zu verfeinern. Die Integration von fortschrittlicher KI ist der nächste logische Schritt, um die Geräte intelligenter und persönlicher zu machen.
Die neuen KI-Features könnten Samsung dabei helfen, sich in einem hart umkämpften Markt weiter von der Konkurrenz abzuheben. Nutzer dürfen gespannt sein, wie sich diese Neuerungen im Alltag bemerkbar machen werden.
So können sich Nutzer vorbereiten
Wer an dem Beta-Programm teilnehmen möchte, sollte die offizielle Samsung Members App im Auge behalten. Über diese Anwendung wird Samsung die Registrierung für das Programm voraussichtlich freischalten, sobald es offiziell startet.
Interessenten sollten jedoch bedenken, dass es sich um eine Vorabversion handelt. Es ist möglich, dass die Software noch Fehler enthält oder bestimmte Apps nicht wie gewohnt funktionieren. Es wird daher empfohlen, vor der Installation ein vollständiges Backup aller wichtigen Daten zu erstellen.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich der 8. Dezember als Starttermin bestätigt. Die Anzeichen verdichten sich jedoch, dass Samsung-Nutzer bald einen ersten Blick auf die Zukunft von One UI werfen können.





